|
Probenwochenende 2007 Am Freitag den 2. März 2007 war es nach einem erfolgreichen Jahr endlich wieder soweit! Wir durften vollkommen erholt, ausgeruht und bester Laune wieder ins alljährliche Probenwochenende im Stillerhof/Wessobrunn fahren. Dazu trafen wir uns um 17:00 Uhr am Musikerheim in Eresing um gemeinsam dass Schlagzeug und andere wichtige Sachen wie z.B. Getränke und Notenständer einzuladen. Als wir dann endlich angekommen waren, bezogen wir unsere Zimmer. Nach Anweisung unseres Dirigenten, erschienen wir alle zur ersten Satzprobe um 18:15 Uhr. Nach einer ersten gelungenen Probe, gab es dann um 20:00 Uhr auch endlich Abendessen. Gut gestärkt ging es nach einer Stunde auch wieder weiter. Bei fröhlichem Ratschen und einer „Männerschafkopfrunde“ ließen wir den Abend fürs Erste ausklingen. Doch wir haben unsere Rechnung ohne die Jungs gemacht, denn die dachten, dass sie unbedingt nachts um 2:00 Uhr Fußball spielen müssen. Was sie auch „erfolgreich“, mit Gebrüll, meisterten. Sogar die Lampen und Lichtschalter mussten dran glauben. Deshalb unser Tipp an euch: Das nächste Mal könnt ihr es ja mit einem Softball versuchen, der schont nämlich die Lampen und Lichtschalter, sowie die Nachtruhe der „älteren“ unter uns!!! Nur mit dem Geschrei müssen wir uns noch etwas einfallen lassen. Am Samstag früh ging es dann schon wieder um 9:00 Uhr weiter. Die erste Satzprobe des zweiten Tages stand auf dem Programm. Doch vorher gab es noch eine Lagebesprechung. Verschlafen meisterten wir auch diese, bis wir mittags vom Holzsatz zum Essen gerufen wurden. Bei Spagetti und Salat stärkten wir uns für die erste Gesamtprobe die um ca. 14:30 Uhr begann. Nach dem leckeren Essen erholten wir uns alle von der anstrengenden Nacht. Weiter ging’s mit Notenständer, Instrument und Noten in den zweiten Stock schleppen. Nachdem alle versammelt waren konnte es endlich losgehen. Ein anstrengender Nachmittag lag vor uns, den wir nur mit einer kurzen Kaffeepause unterbrachen. Nach dem Abendessen, dass uns unsere “Götter vom tiefen Blech” zubereiteten, starteten wir wieder mit vollem Magen in den harten Probenalltag. Plötzlich hörten wir von draußen eine Trompetenfanfare erklingen. Manch einer glaubte an Titunus erkrankt zu sein, was auch kein Wunder gewesen wäre, ge Jungs!!!!! Zum Glück war’s der Herbert, der gekommen war, um uns zu unterstützen. Den Abend verbrachten wir dann noch bei einer der berühmt, berüchtigten Küchenpartys, so manch einer hat’s bis 5:00 Uhr morgens ausgehalten. Dementsprechend verschlafen erschienen wir auch am nächsten Morgen pünktlich wieder zur Satzprobe, die allerdings nicht mehr so lange dauerte, da es um ca. 10:30 mit der letzten Gesamtprobe in den Endspurt ging. Nachdem wir gegessen hatten, ging es ans Einpacken. Das Schlagzeug musste wieder im Auto verstaut, und die Zimmer wieder ordentlich zurückgelassen werden. Als wir alle fertig waren und nicht wie jedes Jahr ein Gruppenfoto machten, fanden wir uns in einer Ratschrunde noch zusammen, um über den Erfolg des Probenwochenendes zu sprechen. © Elisabeth Rother und Melanie Zaus |