Musikverein Eresing

 

Aktuelles

Frühjahrskonzert 2025

Erfolgreiches Konzert des Musikvereins Eresing begeistert das Publikum
Ein Abend voller Musik und Spannung
Mit einem mitreißenden Konzert unter dem Motto „Klangwelten großer Filmgeschichten“ hat der örtliche Musikverein am vergangenen Wochenende das Publikum im gut gefüllten Saal beim Alten Wirt begeistert. Unter der Leitung von Dirigent Jürgen Hartmann präsentierten die Musiker*innen eine beeindruckende Darbietung, die Jung und Alt gleichermaßen in ihren Bann zog.

Ein vielfältiges Programm

Das Konzert begann mit dem kraftvollen Auftaktstück „Moment for Morricone“, das die Zuschauer*innen sofort fesselte und die hohe musikalische Qualität der Blaskapelle unter Beweis stellte. Eine Hommage an Ennio Morricone, einen der größten Komponisten von Filmmusik aller Zeiten, der Filme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ unvergesslich gemacht hat.
Noch weiter zurück, in die Ära des Schwarz-Weiß-Fernsehens, entführte das nächste Stück die Zuhörerschaft: Miss Marple kennen wir als scharfsinnige Ermittlerin, die selbst die verzwicktesten Kriminalfälle in kurzer Zeit bei einer Tasse Tee lösen konnte.
Als musikalische Interpretation eines der größten Abenteuerromane der Weltliteratur kündigte das charmante und eloquente Moderatorentrio Ruth, Patricia und Theresa das Stück „Moby Dick“ an. Der Komponist Michael Geisler nimmt die Zuhörer mit auf eine stürmische Reise, die eine Geschichte von einem aussichtslosen Kampf zwischen Mensch und Natur, Besessenheit und Schicksal erzählt – eingefangen in kraftvollen Klängen.
„In jedem guten Film gibt es Helden. Manche tragen Waffen und retten die Welt – unsere Helden tragen Instrumente.“ Mit diesem Vergleich leitete der 1. Vorstand Alexander Loy über zur Ehrung langjähriger Musiker, die vom Ehrenbezirksdirigenten Andreas Grandl mit launigen Worten durchgeführt wurde.
Besondere Höhepunkte des Abends waren unter anderem die meisterhafte Interpretation des letzten Stücks vor der Pause. Hierzu wurde dem Dirigenten ein Martini im Cocktailglas gereicht – gerührt, nicht geschüttelt. Somit wusste das cineastisch erfahrene Publikum, dass jetzt Melodien aus James-Bond-Filmen zu Gehör kommen würden, mit Explosionen, Affären, Liebesgeschichten, Verfolgungsjagden und dem ikonischen Blick in den Lauf der Pistole.
Nach der Pause begeisterten die jungen Musikerinnen und Musiker der Jugendkapelle Ammersee-Nord das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm. Mit dem epischen "Star Wars"-Thema eröffneten sie stimmungsvoll den Abend und entführten die Zuhörer in die faszinierende Welt der Filmmusik. Anschließend sorgte das Stück "36,5°C – too hot to work" mit lässigem Groove und sommerlicher Leichtigkeit für entspannte Stimmung. Den Abschluss bildete eine eindrucksvolle Darbietung aus dem Film "Wicked", bei der emotionale Melodien und dramatische Passagen eindrucksvoll zur Geltung kamen. Das Publikum zeigte sich begeistert vom Können der Jugendkapelle.

Ein Publikumsliebling

Anschließend übernahm der Musikverein Eresing wieder die Bühne und es folgte ein weiterer Publikumsliebling mit Musik aus "Der König der Löwen", die die Zuhörer in die afrikanische Savanne führte. Die Geschichte handelt von Simba, einem jungen Thronfolger, dessen Kindheit durch die Aktionen seines Onkels Scar unterbrochen wird. Mit der Musik von Elton John und Tim Rice wurde diese Geschichte über Verlust, Freundschaft und Verantwortung dargestellt.
Nach dem berühmten Lied „As Time Goes By“ aus dem Film „Casablanca“, dessen Melodie in der Bar von Rick Blaine oft gespielt wird und eine zentrale Rolle in der romantischen Handlung zwischen Rick (Humphrey Bogart) und Ilsa Lund (Ingrid Bergmann) einnimmt, legten die Moderatorinnen die letzte Filmrolle ein: „Pirates of the Caribbean“ erzählt die Geschichte von Captain Jack Sparrow auf seinen Reisen über die sieben Weltmeere.
Dass nach diesen actiongeladenen Melodien das restlos begeisterte Publikum die Musikerinnen und Musiker nicht ohne Zugabe gehen lassen wollte, war keine Überraschung.
So erfreute die Kapelle ihr Publikum noch mit „Flashing Winds“, einem Stück der diesjährigen Wertungsspiele, sowie mit der Wiederholung eines Teils des James-Bond-Medleys.

Ein Dank an die Unterstützer*innen

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Ohne ihre Unterstützung wäre ein solches Konzert nicht möglich gewesen. Die Blaskapelle freut sich bereits auf zukünftige Auftritte und hofft, auch weiterhin viele Menschen mit ihrer Musik begeistern zu können.
Insgesamt war das Konzert der Blaskapelle ein voller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. Die Kombination aus musikalischer Höchstleistung, einem abwechslungsreichen Programm und einer mitreißenden Darbietung wird den Zuschauer*innen noch lange in Erinnerung bleiben.
Weitere Bilder unter: www.mveresing.de
Text: Maximilian Mirlach und Jürgen Hartmann


Bildunterschrift:
Ehrungen beim MV Eresing: Maximilian Mirlach (2. Vorstand), Ulrike Graf-Hartfelder, Theresa Gall, Lisa Schmelcher, Michael Klotz, Elisabeth Prinz, Alexander Loy (1. Vorstand), Andreas Grandl (Bezirksehrendirigent) (v.l.n.r.)
Foto: Renate Hyvnar

 

Der Berg ruft
Frühjahrskonzert in Eresing


Unter dem Moto „Der Berg ruft“ stand das Frühjahrskonzert des Musikvereins Eresing und viel wanderwillige Musikfreunde folgten diesem Ruf.
Mit dem Marsch „Auf Adlers Schwingen“ eröffneten die Musiker den Abend. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Alexander Loy und Maximilian Mirlach, bei der extra darauf hingewiesen wurde, dass der frühere Bürgermeister Josef Loy seit 1984 in der 1. Reihe saß, der seit 2020 amtierende  Bürgermeister Michael Klotz heuer nicht in der 1. Reihe sitzt, sondern in der 3. Reihe, und zwar als aktiver Musiker am Bariton auf der Bühne. Die Frau des 1. Bürgermeisters saß sehr wohl in der 1. Reihe, ebenfalls als Musikerin auf der Bühne.
Das Schmelzen der Gletscher durch den Klimawandel hatte der Komponist Armin Kofler in dem Stück „Schmelzende Riesen“ umgesetzt. Das Werk beginnt mit einem ruhigen, majestätischen Teil. Im schnellen Mittelteil wird die spannende Fahrt mit einem Schlittenhundegespann über die Weiten der Arktis beschrieben, das mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in einem optimistischeren Ton verklingt. Mit solchen Erläuterungen brachten die beiden charmanten Moderatorinnen Ruth und Patricia Gille den Zuhörern gekonnt den Hintergrund der vorgetragenen Stücke näher. Sie verstanden sich als Bergführerinnen, die die Zuhörer mit auf eine wunderschöne, aber anstrengende Bergwanderung nahmen.
Nach „From Crystals and Eagles“ von Thomas Dross ehrten der Bezirksdirigent Gerhard Böck und die Bezirksjugendleiterin Lena Eberl die Jungmusiker, die sich trotz der Corona-Epidemie den Prüfungen zum Musikabzeichen erfolgreich unterzogen hatten.
Anschließend ehrte Alexander Loy die Musiker mit runden Jubiläen für ihr langjähriges Musizieren im Musikverein. Besonders erwähnt wurden Florian Pitzl (Trompete) und Karin Klotz (Klarinette) für 30 Jahre aktives Musizieren sowie Michael Klotz (Bariton), Ulrike Graf-Hartfelder (Klarinette) und Ruth Gille (Posaune) für 35 Jahre Musizieren. 
Nun folgte der großartige Auftritt der Blechbläser: Mit dem weltberühmten „La Montanara“ , das vor fast 100 Jahren von Toni Ortelli komponiert worden war, spielten sie sich in die Herzen der Zuschauer. Diese bedankten sich mit langanhaltendem Applaus für den wunderbaren Vortrag.
Noch einmal bereiten die Moderatorinnen einfühlsam auf das letzte Stück vor der Pause vor. Markus Götz sollte für das 900-jährige Dorfjubiläum von Atzenbach an dem Fluss Wiese im Schwarzwald ein Stück komponieren. Er nannte es Panta Rhei, das bedeutet „Alles ist im Fluss“.  Gleich der Moldau in Bedrich Smetanas berühmter gleichnamiger Komposition fließt die Wiese zu Beginn des Stückes als kleines Bächlein und wird langsam größer und mächtiger. Das majestätische „Panta Rhei“-Thema steht für den Fluss Wiese und den Fluss der Zeit.  Einzelne Stationen in der Dorfgeschichte werden dargestellt, äußerst ungewöhnlich hat der Komponist dabei die Geräusche der Webmaschinen ungesetzt: Die Musiker erzeugen diesen Klang, indem sie bestimmte Rhythmen mit ihren Mundstücken auf den Notenständern bzw. mit Schlüsselbünden klopften.

Nach der Pause hatte die Jugendkapelle Ammersee-Nord unter der Leitung von Alexander Wolf ihre große Stunde. Gekonnt trugen sie ihre Stücke Highland Legend, Korean Folk Rhapsody und Old Town Road vor. In der Jugendkapelle werden die Jungmusiker aus den Bläserklassen weiter gefördert, so dass sie nach einigen Jahren in die „große“ Kapelle aufsteigen können. Für einen Lacherfolg sorgte Herbert , der jüngste Musiker der Juka, nur 1,10 m groß: Dabei handelte es sich um einen Ventilator, der d ie Chimes zum Klingen brachte. Nach viel Applaus und einer Zugabe kam wieder der Musikverein mit der Marsch-Polka „Der Berg (g)ruft“ von Alexander Pfluger auf die Bühne. Nach dem Walzer „Moldauwellen“ konnten sich die Zuhörer gut erholt an den weiteren Aufstieg machen. Vorher wurden aber noch die Neuzugänge vorgestellt: Sarah Schlosser, Antonia Klotz und Matthias Hartmann – unser „Master of Desaster“, wie Patricia ihn nannte. Des Weiteren wurden die Aushilfen vorgestellt, die vor allem im Schlagwerk und an den Tuben großartige Hilfe leisteten und ohne deren tatkräftige Unterstützung das Konzert so nicht möglich gewesen wäre. Nach dem anspruchsvollen letzten Anstieg mit „Alpine Inspirations“ des jungen Tiroler Komponisten Martin Scharnagl können die Zuhörer noch einmal das herrliche Bergpanorama genießen, bevor sie sich am Ende eines wundervollen Tages wieder an den Abstieg machen.
Mit dem Marsch „Allgäuland“ von Kurt Gäble fand der offizielle Teil des Konzerts seinen krönenden Abschluss.
Aber ohne Zugabe wollten die Zuhörer die Kapelle nicht gehen lassen. Bei „Dem Land Tirol die Treue“ hatte Theresa Gall auf ihrer hervorragenden Präsentation den Liedtext mit abgedruckt.  So konnten alle Zuhörer mitsingen. Der Höhepunkt war dann zweifelsohne „Der Bozener Bergsteigermarsch“, bei dem auch noch die Jugendkapelle mitspielte. Auch hier war der Liedtext eingeblendet, so dass das Publikum kräftig mitsang.

Serende 2022


Der Musikverein hatte zur Serenade am Maibaum eingeladen und viele Eresinger waren dieser Einladung gefolgt, war dies doch seit fast 3 Jahren der erste öffentliche Auftritt.
Mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept hatte die Kapelle im März die Probenarbeit wieder aufgenommen, allerdings anfangs nicht im Probenraum, sondern im Saal des Alten Wirts, weil dort genügend Abstand eingehalten werden konnte.
Den Abend eröffnete die Bambinikapelle Ammersee-Nord unter dem Dirigat von Jürgen Hartmann mit den Stücken Klezmania, Mah-Na Mah- Na ( bekannt aus der Sesamstraße) und Donegal Bay. Obwohl die jungen Musiker auf ihren gewohnten Dirigenten verzichten mussten – Alexander Wolf war leider verhindert- gaben sie doch ihr Bestes und erfreuten die zahlreichen Zuschauer mit ihren flotten Melodien.
Nach einer Zugabe wurde die Jugendkapelle entlassen.
Mit schmissiger Marschmusik umrundete nun der Musikverein Eresing den Dorfplatz und begrüßte das Publikum vor der durch die Abendsonne angeleuchteten Kulisse der wunderschönen Dorfkirche.
Praktisch ohne Übergang wurde anschließend der Konzertmarsch „Abel Tasman“ intoniert, bevor in gewohnt routinierter und charmanter Weise die 1. Posaunistin Ruth Gille zusammen mit dem Dirigenten die Moderation übernahm.
Dem Anlass entsprechend brachte das Orchester heitere Melodien zu Gehör, in die mit Concerto d’Amore und The Blues Factory auch Elemente aus Jazz, Blues oder Klassik eingewoben waren. Der in Blasmusikkreisen sehr geschätzte Komponist Jacob de Haan hat viele Stücke dieses Abends komponiert.
Eine Überraschung gab es, als die Moderatorin den Leiter des Bezirks Lech-Ammersee Bernhard Weinberger und den Bezirksjugendleiter Gerhard Böck, die beide unter den Gästen weilten, auf die Bühne bat, um zwei Ehrungen vorzunehmen: Jürgen Hartmann und Michael Klotz bekamen für 25 Jahre Dirigententätigkeit eine Urkunde verliehen, der 1. Vorstand des Vereins, Alexander Loy, übergab noch jeweils einen Geschenkkorb. Jürgen Hartmann leitet seit einem Vierteljahrhundert die Blaskapelle Eresing, Michael Klotz hat viele Jahre die Jugendkapelle angeführt.
Mit fetzigen Melodien von Abba und Udo Jürgens wurde den Zuhörern noch einmal richtig Partylaune vermittelt, bevor die Serenade sich mit zwei ruhigen Volksliedern dem Ende zuneigte.
Die Moderatorin sang treffsicher die Melodie „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“ und stimmte so die Zuhörer auf den Marsch „In die weite Welt“ ein. „Kein schöner Land“ hieß das letzte Stück des Musikvereins und das Publikum konnte auf ausgeteilten Notenblättern den Text des Liedes mitlesen und sang kräftig mit. Und mit diesem besinnlichen, alten Volkslied ließen die Musiker und die Zuhörer gemeinsam diesen wunderschönen Abend ausklingen.
Nach dieser äußerst gelungenen Veranstaltung versammelten sich Musiker und Gäste noch an der stimmungsvoll dekorierten Bar, um diesem Abend einen würdigen Ausklang zu verleihen.
Bilder auf www.mveresing.de
Fotograf: Renate Hyvnar

 

 

 

Frühjahrskonzert 2019


Best of – 40 Jahre Musikverein Eresing

Zahlreiche Zuhörer konnte der 2. Vorsitzende Michael Klotz im festlich geschmückten Saal des Dorfgemeinschaftshauses begrüßen. Das Frühjahrskonzert stand unter dem Motto: Best of – 40 Jahre Musikverein Eresing. In einer Umfrage hatten sich die Musiker für dieses Konzert die schönsten Stücke herausgesucht, die sie in diesen 40 Jahren gespielt hatten.
Mit „Memory“, dem bekanntesten Lied aus dem Musical „Cats“ eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Michael Klotz den Konzertabend und erntete dafür reichen Applaus. Mit Y.M.C.A. folgte ein weiter Welthit, der – auch wegen der kleinen Tanzeinlage einiger Damen – für gute Stimmung im Saal sorgte, so dass stürmisch eine Zugabe gefordert wurde.
Mit dem „Florentiner Marsch“ dirigierte Jürgen Hartmann das erste Musikstück, bevor er die Moderation in die bewährten Hände von Ruth Gille und Dominik Goebel legte, die wie immer charmant und witzig durch das Programm führten. Sie moderierten nicht nur die Stücke an, sondern gewährten den zahlreichen Zuhörern unter anderem in Gedichtform Einblick in die umfangreiche Probenarbeit, teils in Eresing, teils beim Probenwochenende in Wessobrunn.
Da heuer besonders viele anspruchsvolle und umfangreiche Stücke ausgewählt wurden, standen Orchester und Dirigent vor einer großen Herausforderung, die sie aber mit Bravour meisterten. Dies gelang beeindruckend bei „West Side Story“, dem Musical von Leonhard Bernstein., bevor es mit dem Marsch „Arsenal“ in die Pause ging.
Mit „Abel Tasman“, dem ersten und schmissigsten Marsch aus der Feder von Alexander Pfluger über den berühmten niederländischen Seefahrer, nahm das Orchester nach der Pause Fahrt auf und erfreute im Anschluss mit „Adventure“ die Ohren des Publikums. Adventure, eines der beiden Wertungsstücke bei den diesjährigen Wertungsspielen in Reichling, stellt eine fiktive Musik für einen Abenteuerfilm dar, in dem der Held eine Reihe gefährlicher Abenteuer zu bestehen hat. Mit „Around the World in 80 Days“ erfüllten sich die Musiker selbst einen Wunsch, da sie diese hinreißende Filmmusik noch einmal darbieten wollten. Bei „Silva Nigra“, dem 2. Wertungsstück, das einen Tag im Schwarzwald beschreibt, vom Erwachen des Tages, über eine große Wanderung, die an einem Kloster vorbeiführt, bis zum fulminanten Ende, dem Rossmarkt, zeigten die Musiker eindrucksvoll ihr Können, sei es bei den stimmungsvollen Passagen, sei es bei den einfühlsamen Soli oder bei dem rasanten Pferderennen beim Rossmarkt.
Mit dem amerikanischen Marsch „Unter dem Sternenbanner“ beendeten die Musiker ihr Konzert, wurden aber vom begeisterten Publikum erst nach der 3. Zugabe entlassen.



Für den Erwerb des Musikerleistungsabzeichens und für langjähriges aktives Musizieren wurden geehrt:
Matthias Hartmann, Alexander Loy, Brigitte Rother, Heike Maischberger, Maria Wenig und Monika Krull

 

Frühjahrskonzert 2018

Musikalische Rundreise

Vom Schwarzwald zur Chesapeake Bay
Wenn zwei Posaunisten ein Blasmusikkonzert moderieren, dann gibt mit großer Wahrscheinlichkeit der Musikverein Eresing sein traditionelles Frühjahrskonzert. Auch in diesem Jahr moderierten Ruth Gille und Dominik Goebel in bewährter Weise  den Abend charmant und unterhaltsam.
Die Jugendkapelle des Vereins unter der Leitung von Michael Klotz eröffnete das Programm mit dem „Maracuja-Cha-Cha“. Danach folgten das „Phantom der Oper“ und – als Zugabe für die zahlreichen Zuhörer – „Mister Joe“.
Wer sich wunderte, dass die jungen Musiker nicht mehr die gleiche Tracht trugen wie im Vorjahr, erfuhr den Grund beim Auftritt der ‚großen‘ Kapelle:
Acht der insgesamt elf Jungmusiker hatten Anfang des Jahres von der Jugendkapelle zu den ‚Großen‘ gewechselt, die das Publikum nun unter der Leitung von Jürgen Hartmann mit dem eindrucksvollen Konzertmarsch „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger auf eine Seefahrt nach Neuseeland entführten.
Anschließend präsentierte Florian Pitzl als Solist an der Trompete im Stück „Capriccio Brillante“ sein großes Können.
Das Musical „Tanz der Vampire“ war in einem anspruchsvollen Arrangement ein weiterer Höhepunkt des ersten Programmteils, bei dem die Zuhörer viele Melodien wiedererkennen konnten, vor allem das Lied „Totale Finsternis“ mit Lisa Schmelcher als Solistin am Saxophon.
Den zweiten Teil des Konzertabends starteten die Musiker mit dem „Bruckerlager-Marsch“ aus Österreich, bevor es mit dem Wertungsstück „Silva Nigra“ des Komponisten Markus Götz   in den Schwarzwald ging. Die Musiker spielten zuerst einige der Themen an, damit diese beim Vortrag leichter wiedererkannt werden konnten. Thomas Gall am Waldhorn und Maria Wenig an der Trompete eröffneten den nebligen Morgen in der Natur und stellten das Silva-Nigra-Motiv erstmals vor. Nach einem imposanten Blick ins Tal ging es auf zu einer lebhaften Wanderung. Auf gregorianische Klänge aus einem nahen Kloster folgte ein expressives Solo der Klarinettistin Theresa Gall, bevor schließlich das gesamte Orchester einen Choralgesang anstimmte. Den fulminanten Schlusspunkt der Szenen aus dem Schwarzwald bildete ein Besuch auf dem Rossfest. Das Publikum honorierte die brillante Aufführung mit kräftigem Applaus.
Nach dem „Kärntner Liedermarsch“, der heimlichen Nationalhymne Kärntens, gelangte „A Chesapeake Bay Adventure“ zur Aufführung, ebenfalls ein Wertungsstück. Die abwechslungsreiche Darbietung präsentierte den Zuhörern verschiedene Seiten dieser einzigartigen Naturlandschaft im Osten der Vereinigten Staaten, von energiegeladenen, temporeichen Passagen bis hin zu lyrischen Partien mit einem wunderbaren Solo des Neuzugangs Doris Reichel an der Querflöte. Mit der „Garten-Polka“ beendete die Kapelle ihr Frühjahrskonzert, ließ sich aber vom großen Applaus gern noch zu den Märschen „Blauer Enzian“ und „In die weite Welt“ als Zugaben überreden.
Im Verlauf des Abends wurden die Musiker Herbert Grundler und Andreas Glas (20 Jahre) sowie Ruth Gille (30 Jahre) durch den 1. Vorsitzenden Alexander Loy für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Die Gründungsmitglieder Gerlinde Gall, Claudia Goebel, Jürgen Hartmann und Thomas Maxhofer erhielten von Bezirksleiter Bernhard Weinberger sogar die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Musizieren im Verein.

Text: Alexander Loy, Maximilian Mirlach
Bilder: Klaus Peter Wershofen

 

 

Frühjahrskonzert 2017

Von Kiwi-Cha-Cha bis Gablonzer Perlen

In Eresing überzeugen Jugendkapelle und die erfahrenen Musiker Von Romi Löbhard


„Ein Hoch auf die Blasmusik“, beim Konzert des Musikvereins Eresing bei dem neben den
erfahrenen Musikern auch die Jugend brillierte. Foto: Romi Löbhard

„Ein Hoch auf unsere Blasmusik!“: Das Lobgedicht des BR-Moderators Georg Ried auf die Musik im Allgemeinen und die Blasmusik im Besonderen, das die beiden Moderatoren Ruth Gille und Dominik Goebel beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Eresing (Leitung Jürgen Hartmann) vortrugen, beschrieb sehr schön die Freude am Wohlklang und dessen wohltuende Wirkung. Vermutlich waren auch die Zuhörer im Saal des Alten Wirts mit der begeisterten Beschreibung einverstanden, denn was die Musiker, die auf der Bühne Platz genommen hatten, spielerisch boten, war aller Ehren wert. Das gilt bereits für die Jugendkapelle. Unter der Leitung von Michael Klotz musizierten sich die von Ruth Gille (Posaune) unterstützten zehn Nachwuchsmusiker frech durch anspruchsvolle Klassikmusik. Die für Blasorchester arrangierte Ouvertüre zu Rossinis Oper Wilhelm Tell beispielsweise ist nicht gerade einfach. Dass sich die Eresinger Jugendkapelle daran wagte, war einerseits sehr mutig. Andererseits haben die Musiker in Michael Klotz einen Dirigenten, der sicher zu führen weiß.

Nach dem lustigen „Kiwi-Cha-Cha“, im vergangenen Jahr sei es der Maracuja-Cha-Cha gewesen, merkten die beiden Moderatoren dazu fröhlich an, hieß es erst mal Bühne räumen für die Cracks des Musikvereins – beziehungsweise den „Primus Inter Pares“, wie das erste Stück so treffend hieß. „An dem Stück haben wir länger rumgedoktert“, sagte Ruth Gille über das folgende „Take Center Stage“, Eresings diesjähriges Selbstwahlstück bei Wertungsspielen. Dirigent Jürgen Hartmann aber habe die Musiker mit vielen plausiblen Erklärungen zur ansprechenden Leistung geführt.

Wesentlich einfacher waren da schon die ins Ohr gehenden „Moldauwellen“, ein Walzer, der Ruth Gille beim Hören im Radio so gut gefallen hatte und von dessen Schönheit sich auch Hartmann so überzeugen ließ, dass er ihn einstudierte.

Es folgten in bunter Mischung Pop und Swing, barock anmutende Takte und vor allem das, was für viele der Inbegriff schöner Blasmusik ist: Bayrisch-Böhmisches wie Gablonzer Perlen oder Gruß an Böhmen. Besonders schön: Die sinfonisch angelegte Reise ins Blaue mit schwierigen Soli, bei denen sich die erfahrenen Bläser hervortun konnten.

Stets hatten die beiden Moderatoren zu den Stücken viel Informatives parat, berichteten von Musikproben und lockerten das Ganze mit Musikerschmäh auf. Selbstverständlich durfte auch der Nachwuchs zur Freude des Publikums ein weiteres Mal ran. Mit der „1812 Ouvertüre“ und „Trumpets R Us“ hatten sie typische Stücke für Nachwuchskapellen einstudiert und wurden für ihre Leistung von den Zuhörern genauso frenetisch gefeiert wie die Mitglieder des Musikvereins.

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Weihnachtskonzert

Das Weihnachtskonzert des Musikvereins Eresing hat Tradition. Jeweils am zweiten Weihnachtsfeiertag laden die Musiker zu einer musikalisch-besinnlichen Stunde in die Pfarrkirche St. Ulrich ein, um die Festtage ausklingen zu lassen. Das diesjährige Konzert hatte Besonderes zu bieten: Daniela Lex aus dem Querflötenregister der Kapelle trug mit zwei gesungenen Weihnachtsliedern mit zur festlichen Stimmung bei.
Außergewöhnlich ist das deshalb, weil die in Eresing wohnhafte Mezzosopranistin normalerweise in bedeutenden Rollen an Zentren der großen Oper auftritt und beispielsweise an der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin oder der Mailänder Scala zu hören und zu sehen ist. In der Eresinger Pfarrkirche sang Lex, begleitet von Georg Schwojer an der Orgel, mit warmer Stimme und weichem Timbre „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Gloria in excelsis Deo“ („Haben Engel wir vernommen“).

Begonnen hatte das Weihnachtskonzert mit einem Hirtenliedermedley. Unter der Leitung von Jürgen Hartmann spielten die Musiker sehr sicher, sehr sauber für die Besucher in der fast voll besetzten Kirche. Es folgten bekannte, für Blasorchester arrangierte Weihnachtsstücke wie das schlesische „Transeamus“, der „Little Drummerboy“ und in das Medley „The Spirit of Christmas“ verpackte, zu Weihnachten gehörende Lieder wie „Adeste fidelis“.“

Böhmische Weihnachten und ukrainische Glocken

Dazu hatten die Musiker auch „Böhmische Weihnachten“, ein sehr mächtiges, Freude förmlich hinausposaunendes Werk einstudiert und trugen es glänzend vor. Gefühlvoll hingegen präsentierte das Orchester ein ukrainisches Glockenweihnachtslied, mit sanft tönenden Röhrenglocken und zurückhaltenden Bläsern.
Nicht unwesentlicher Teil des Weihnachtskonzerts waren die Moderationen von Ruth Gille, die nicht nur die jeweiligen Programmpunkte und Wesentliches darüber ansagte, sondern auch jeweils kleinere oder größere Weihnachtsgeschichten vortrug. Da gab es beispielsweise den kleinen Jungen im Fernen Osten, der seine Lehrerin nicht nur mit einer besonders schönen Muschel, sondern auch mit dem weiten Weg beschenkt, den er dafür auf sich genommen hat. Oder Konrad den Schuster, der scheinbar vergebens auf den von Gott versprochenen Besuch wartet. Und einen Engel, in dessen Müllkorb eigener Ärger entsorgt werden kann und auf alle Zeiten verschwindet, den hätte der eine oder andere von uns sicher auch ganz gern im Wohnzimmerregal stehen.
Mit „Stille Nacht“ beendete der Musikverein wie in den Jahren davor das Konzert und ließ ergriffene Zuhörer zurück, die lang anhaltenden Beifall spendeten und sich noch gar nicht trennen wollten von ihren Plätzen in den Kirchenbänken. (löbhard)

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Musikerausflug 2011

Am Samstag, 17.09.11 trafen sich die Musiker, ob alt und jung, an der Ammerseebank. Mit guter Laune und bereits zweiten Hungerfühlen (die ersten wurden bereits daheim versorgt) machten wir uns auf den Weg nach Nesselwang bei Kempten. Zuerst ging es eine ¾ Std. einen Wanderweg an einem Wildbach entlang zur Kronenhütte, der zwar sehr idyllisch, aber leider auch anstrengend war. Viele ungleiche Treppen und Wurzelwege machten es uns nicht gerade einfach, den Höhenunterschied zu bewältigen. Aber nach einiger Zeit kam dann doch jeder oben an und wurde mit Köstlichkeiten wie Kässpatzen oder ähnlichem versorgt, denn schon wieder meldete sich der Hunger und vor allem der Durst. Nachdem für unser leibliches Wohl gesorgt war, ging es dann weiter zur Sommerrodelbahn, die gleich nebenan lag. Es machte sehr viel Spaß mit dem Bob die lange Rodelbahn in voller Geschwindigkeit „runter zu brettern“. Unten angekommen wurde geeifert, wer die höchste Geschwindigkeit erreicht hatte, die wurde nämlich gemessen. Anschließend ging es mit dem Lift wieder hinauf und wir versuchten, uns selbst nochmals zu toppen. Es wurde viel gelacht und wir waren wie im Rausch.
Doch im Rausch waren auch noch 3 andere Burschen, die es mit dem Rodeln nicht so hatten, allerdings mit der Hütten, denn von der kamen sie gar nicht mehr los. Als es dann zu regnen anfing, wurde sie wahrscheinlich wegen gutem Umsatz sogar von der Wirtin zum Bus runtergefahren, denn die Rodelbahn wurde zwischenzeitlich wegen schlechter Witterung geschlossen.
Namen brauche ich, glaube ich, an dieser Stelle nicht zu nennen oder? (grins)
Gegen 17:00 Uhr trafen wir uns alle wieder am Bus. Dort wurde ersteinmal gemütlich Kaffee getrunken und auch der mitgebrachte Kuchen fand großen Anklang. Auch das Rodeln macht hungrig und ein ganzer Tag an der frischen Luft – das haben wir uns doch wirklich verdient.
Es war wieder einmal ein super schöner Ausflug, mit viel Spaß und Freude. Besonders schön war, dass vor allem unsere Jungmusiker fast komplett dabei waren und bereits wieder anfragten, wann der nächste tolle Ausflug stattfindet.

Dann also bis zum nächsten Jahr, nur das Ziel wird ein anderes sein.
Ruth Gille

Abschlussfest Saison 2011
Bei schönem Wetter feierte der Musikverein am 14.08.11 das Ende der diesjährigen Saison.
Dieser Anlass ist immer wieder ein guter Zeitpunkt um DANKE zu sagen, an alle, die dem Verein über’s Jahr hinweg Gutes getan haben, ohne großes Aufhebens zu machen. Unter den Apfelbäumen vor dem Musikerheim war es mehr als angenehm. Bei Braten, Spätzle, Karoffelsalat und vielen anderen Salaten, ließen wir es uns so richtig gut gehen. Für’s leibliche Wohl war mehr als gesorgt. Der Erich kümmerte sich zuverlässig um die Getränke, die bei uns Musikern ebenfalls ein wichtiger Bestandteil sind. Etwas später gab’s natürlich Kaffee und jede Menge Kuchen. Letzteres sah dermaßen lecker aus, dass die Entscheidung richtig schwer fiel. Die Kinder hatten ihren Spaß auf dem Spielplatz oder beim „Wasser batzeln“. Insgesamt war es eine recht lustige Gesellschaft, die erst spät ein Ende fand. Der harte Kern lies es sich dann nach getaner Aufräumarbeit nochmals schmecken. An dieser Stelle ein recht herzliches Dankeschön, an die über 50 Gäste und an alle, die sich irgendwie an dieses Abschlussfest mit eingebracht haben. Es war eine tolle Sache!

Ruth Gille

Zu den Bildern (Bei der Diashow muss man den Albumtitel anklicken, dann den Pfeil unten links anklicken)

Letzte Änderung: 22.12.2022